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Canto Partner-Meeting zwischen Asche und Knochen

Thomas Schleu, Mitbegründer von Canto, zu Ehren des 20-jährigen Firmenjubiläums in einem Canto-T-Shirt aus früheren Zeiten

Letzte Woche fand das alljährliche Canto Partner-Meeting in Berlin statt, zu dem das Unternehmen wie immer Partner aus der ganzen Welt eingeladen hatte. Die zweitägige Veranstaltung bot den Teilnehmern Gelegenheit zum Ideenaustausch, zur Präsentation eigener Produkte und zum Erkunden neuer Geschäftsmöglichkeiten.

Canto feierte auf der Veranstaltung zugleich den Auftakt seines 20-jährigen Firmenjubiläums mit einer kurzen Präsentation, einem Rückblick auf zwei Jahrzehnte Firmengeschichte und einem Dank an alle Mitarbeiter, die für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens eine zentrale Rolle spielen und spielten.
Natürlich nutze Canto auch die Gelegenheit, seine neueste Web-Technologie, Cumulus Sites, zu präsentieren.

Unter den vorgestellten Partnerprodukten stieß vor allem ein neuer Cumulus Client für iPhones/iPads des deutschen Canto Partner Vitras auf großes Interesse. Der praktische kleine Client – der in Kürze im Apple App Store erhältlich sein wird! – ist perfekt für schnelle Freigaben, das Browsen nach Assets und sogar für die Bearbeitung von Metadaten. Die Benutzer benötigen nicht mehr als ein 3G-Netz oder WLAN-Verbindung.

Vitras stellte außerdem eine Anwendung für die interaktive Bearbeitung und Konvertierung von Videos vor. Das Programm ermöglicht es, katalogisierte Videos durch Verschieben der Start- und Endpunkte zu verkürzen. Außerdem können katalogisierte Videos problemlos zu neuen Videos zusammengefügt werden, indem man sie auf einer Zeitleiste in die gewünschte Reihenfolge bringt. Der Reaktion der Partner nach zu urteilen dürfte das einfach zu bedienende Programm auch bei Cumulus Nutzern auf großes Interesse stoßen.

Auf der zweitägigen Veranstaltung wurden zahlreiche Präsentationen von Canto und Canto Partnern gehalten. (Foto: ©Paul Dionne, 2010, www.pdionne-photo.qc.ca)

Canto Partner Modula4 präsentierte den „magischen“ ImageSorter, der direkt in Cumulus Sites arbeitet und Sites Nutzern eine interaktive visuelle Suchmöglichkeit zur Verfügung stellt. Weitere Informationen zum ImageSorter erhalten Sie hier. Das Unternehmen kündigte an, dass das Produkt in Kürze auch für den Cumulus Native Client erhältlich sein wird.

Weitere Partnerpräsentationen zu Produkten, Fallstudien und neuen Ideen hielten unter anderem Amides (Belgien), DataBasics (Australien), Idéa7 (Frankreich), infowerk (Deutschland), interaktion (Schweiz), Otec Solutions Europe, Moksa (USA) und 2imagine (Belgien).

Am Abend des ersten Tages lud Canto in das Museum für Naturkunde ein. Nach einer kurzen Führung durch die Evolutionsgeschichte wurde direkt unter den riesigen Dinosauriern gespeist. Während des Buffets fand auch in diesem Jahr eine Preisverleihung statt, bei der Canto verschiedene Partner für ihren Einsatz auszeichnete. Der große Gewinner des Abends war der deutsch-amerikanische Partner Modula4. Kaum hatte Mitbegründer Michael Gellner wieder Platz genommen, musste er auch schon wieder aufstehen, um den nächsten Preis in Form eines kleinen Berliner Bären in Empfang zu nehmen.

In der Software-Branche war man vor 20 Jahren noch fast in der Urzeit. Das Abendessen unter einem echten Dinosaurier-Skelett verlieh den Teilnehmern jedoch ein ganz anderes Gefühl für zeitliche Dimensionen.

Während der Abendveranstaltung begeisterte das Museum für Naturkunde Berlin die Teilnehmer mit faszinierenden Exponaten, Informationen und Führungen. (Foto: ©Paul Dionne, 2010, www.pdionne-photo.qc.ca)

Weitere Auszeichnungen erhielten Idéa7 (Frankreich), Vitras (Deutschland), Attention (Dänemark), SCS Solid (Schweiz), Frontline (Norwegen), Carey Digital (USA), DataBasics (Australien), Royal Media (Deutschland), Communication Pro (Finnland), Microgestió (Spanien) und Heymann Consulting (Deutschland).

Selbst die Aschewolke aus Island konnte die gute Stimmung nicht trüben, allerdings mussten einige Teilnehmer für die Heimreise notgedrungen auf Bahn oder Mietwagen umsteigen. Und diejenigen, die auch nach dem Wochenende noch in Berlin festsaßen, konnten im Berliner Canto Büro ihre Rückreise organisieren und sogar arbeiten.

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