> Sie lesen gerade...

Unterstützte Dateiformate

Unterstützte Dateiformate: Photoshop PSD

Photoshop ist nach wie vor die Nr.1 der digitalen Bildbearbeitung. Nicht nur aus diesem Grund sind PSD-Dateien in zahlreichen Workflows Standard (Foto-Illustrationen, 3D-Animationen etc.).

Cumulus hat für dieses Format einige Trümpfe in der Tasche, die Sie nicht unbedingt erwarten würden. Lassen Sie sich überraschen!

Filtermöglichkeiten

Filter sind Module, mit denen Cumulus Metadaten aus Dateien ausliest. Cumulus enthält drei verschiedene Filter, die für Photoshop-Dateien Miniaturen und Voransichten erstellen können. So wird sichergestellt, dass jedes Cumulus System mit Photoshop-Dateien arbeiten kann, ohne dass zusätzliche Konfigurationen oder Software-Käufe nötig sind. Hier die drei Filter:

  • Photoshop-Filter – Erzeugt hochwertige Miniaturen und ermöglicht die Voransicht einzelner Ebenen (mehr dazu weiter unten).
  • QuickTime-Filter – Erzeugt hochwertige Miniaturen und Voransichten.
  • HELIOS-Filter – Filter, der mit dem HELIOS Companion Add-On für Cumulus zusammenarbeitet. Erstellt hochwertige Miniaturen und Voransichten und bietet weitere Möglichkeiten der Weiterverarbeitung von Bildern. Wenn Ihre Cumulus Server-Installation HELIOS Companion nicht enthält, können Sie diesen Filter und die anderen HELIOS-Filter einfach deaktivieren.

Der Photoshop-Filter und der QuickTime-Filter erstellen identische Miniaturen. Die Qualität der Miniaturen spielt also keine Rolle, wenn Sie festlegen, welcher der beiden Filter in Ihren Asset-Handling-Sets verwendet werden soll. (Nicht bei allen Filtern für gleiche Dateitypen ist dies der Fall. Manchmal erstellt ein Filter tatsächlich eine bessere Miniatur als ein anderer.)

Es gibt jedoch einige andere Unterschiede zwischen den beiden Filtern, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten:

  • Der QuickTime-Filter setzt voraus, dass QuickTime auf dem jeweiligen Computer installiert ist. Wenn QuickTime nicht installiert ist, werden keine Miniaturen oder Voransichten erstellt. Für Mac OS Benutzer ist dies unbedeutend, da QuickTime standardmäßig auf allen Mac OS Computern installiert ist. Aber bedenken Sie, dass QuickTime möglicherweise nicht auf allen anderen Rechnern installiert ist.
  • Die Filter bieten unterschiedliche Möglichkeiten für das Auslesen von Metadaten. (mehr dazu weiter unten.)
  • Der Photoshop-Filter ermöglicht die Voransicht einzelner Ebenen. Dies ist mit dem QuickTime-Filter nicht möglich.
Für Photoshop-Dateien bietet Cumulus drei verschiedene Filter, die Miniaturen und Voransichten erstellen können.

Voransicht einzelner Ebenen

Einer der großen Vorteile des Photoshop-Filters ist, dass er die Voransicht einzelner Ebenen ermöglicht. Das heißt, Sie können nicht nur die Photoshop-Datei als Ganzes in der Voransicht sehen, sondern auch jede einzelne enthaltene Ebene.

Voraussetzung ist, dass das Asset-Handling-Set, das Sie für Asset-Zugriff ausgewählt haben, den Photoshop-Filter verwendet. (Das Asset-Handling-Set für den Asset-Zugriff können Sie unter Einstellungen > Benutzereinstellungen > Asset-Handling festlegen.) Wenn Sie nun eine Photoshop-Datei mit mehreren Ebenen in der Voransicht betrachten, enthält die Symbolleiste Pfeilsymbole (Pfeile nach oben und nach unten), mit denen Sie die einzelnen Ebenen anzeigen lassen können.

Die abgebildete Photoshop-Datei hat drei Ebenen. Über die Pfeilsymbole in der Symbolleiste können die einzelnen Ebenen
angezeigt werden. In der Cumulus Titelleiste ist zu erkennen, wie viele Ebenen die Datei insgesamt enthält und welche Ebene
gerade angezeigt wird. Cumulus zählt das Gesamtbild als eine Ebene, auch wenn es in Photoshop keine Ebene ist.)

Hinweis: Einige Objekte einer Photoshop-Datei werden von Cumulus auch als Ebenen gehandhabt (z. B. Gruppierungen und Einstellungsebenen). Diese sind in der Voransicht jedoch leer. Ebenen, die beim Speichern einer Photoshop-Datei deaktiviert sind, erkennt Cumulus trotzdem als Ebenen und zeigt sie in der Voransicht an. Über die Cumulus Web Clients ist die Voransicht einzelner Ebenen nicht möglich.

Auslesen von Metadaten

In der folgenden Abbildung sind alle Metadatenfelder der Photoshop- und QuickTime-Filter zu sehen. Metadatenfelder, die jeweils nur in einem Filter vorhanden sind, sind grün hervorgehoben. Für Photoshop-Dateien sind alle Felder des Photoshop-Filters relevant, aber nicht alle Felder des QuickTime-Filters. So haben Photoshop-Dateien zum Bespiel keine Metadaten für die QuicktTime-Felder Dauer oder Film-Informationen, da es sich ja um statische Bilder (mit nur einem Frame) handelt. Der QuickTime-Filter enthält diese Felder, da er auch für andere Dateiformate wie Video oder Audio verwendet wird.

Neben gemeinsamen Metadaten lesen der Photoshop-Filter und der QuickTime-Filter auch Metadaten aus, die nicht vom
jeweils anderen Filter ausgelesen werden. (Entsprechende Metadatenfelder sind grün hervorgehoben.)

In der nächsten Abbildung sind die Metadaten zu sehen, die vom Photoshop-Filter ausgelesen wurden. Die meisten dieser Werte werden nicht ausgelesen, wenn Sie einen anderen Filter für Ihre PSD-Dateien verwenden.

Ein Überblick über alle Metadatenfelder, die vom Photoshop-Filter ausgelesen werden.
Das Feld Pfadanzahl ganz unten gibt es in keinem anderen Filter. Die anderen Felder
sind auch in anderen Filtern enthalten.

Der Photoshop-Filter liest Metadaten aus, die nicht alle auf der ersten Blick nützlich erscheinen. Aber auf den zweiten Blick! Hier einige Beispiele:

  • Farbmodell – Nur wenn dieses Metadatenfeld ausgelesen wird, wissen Sie, auf welchem Farbmodell eine Datei basiert (CYMK, RGB, LAB usw.). Und das ist gar nicht so unwichtig. Wenn Sie nämlich gemeinsam mit anderen an einer Datei arbeiten, wollen Sie schließlich wissen, ob die Datei mit den Workflows der anderen kompatibel ist. Viele Anwendungen können zum Beispiel nicht mit CMYK- oder LAB-Dateien arbeiten. Wenn Sie diese Angabe zur Hand haben, können Sie schnell prüfen, ob auch andere mit dieser Datei arbeiten können.
  • Name ICC-Profil – Farbkontrolle und -konsistenz sind für Sie besonders wichtig? Dann wissen Sie, wie praktisch diese Informationen sind.
  • Ebenenanzahl – Die einzige Möglichkeit in Cumulus zu sehen, ob eine Datei auf eine Ebene reduziert wurde oder noch mehrere Ebenen enthält. Wenn als Anzahl der Ebenen 0 angezeigt wird, wissen Sie, dass die Datei auf die Hintergrundebene reduziert wurde.

Feldformeln nutzen!
Bei den hier erwähnten Metadaten (und auch bei anderen) lohnt es sich unter Umständen, Feldformeln zu verwenden. Wenn Sie zum Beispiel für ein boolesches Feld eine Feldformel verwenden, können Sie sofort erkennen, ob ein Bild auf eine Ebene reduziert wurde oder nicht. Fügen Sie hierzu einfach die folgende Formel dem booleschen Feld hinzu:
fieldvalue(“Ebenenanzahl”) == 0 ? true : false
Wenn Sie dieses boolesche Feld der Ansicht eines Ansichten-Sets hinzufügen, wird in dieser Ansicht ein Kontrollkästchen angezeigt, das genau erkennen lässt, ob eine Datei nur eine oder mehrere Ebenen hat. Weitere Informationen zu Feldformeln finden Sie im Administrationshandbuch im Abschnitt „Formeln für Felder“.

Diskussion

Kein Kommentar für “Unterstützte Dateiformate: Photoshop PSD”

Kommentar verfassen