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Unterstützte Dateiformate

Unterstützte Dateiformate: InDesign

Cumulus bietet eine so umfangreiche Unterstützung für InDesign-Dateien, dass es Leute gibt, die der Überzeugung sind, Canto und Adobe hätten dasselbe Entwickler-Team! Die Software verfügt über zahlreiche eingebaute Funktionalitäten, mit denen jeder, der InDesign und Cumulus einsetzt, eine Menge Zeit sparen kann. Für Anwender, die mit InDesign arbeiten, aber noch kein Digital Asset Management System einsetzen, ist dieser Beitrag vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe (selbstredend zugunsten von Cumulus…).

Direkt in InDesign auf Assets zugreifen

Beim Entwerfen neuer Layouts greifen Sie gerne auf eine große Auswahl von Assets zurück? Kein Problem! Mit dem Cumulus Palettenmodus steht Ihnen Cumulus direkt in InDesign zur Verfügung und Sie können auf Ihre gesamte Asset-Sammlung zugreifen, ohne Ihr Layout aus dem Blick zu verlieren.

Der Palettenmodus funktioniert ganz einfach: Wählen Sie in der Cumulus Menüleiste Ansicht > Palettenmodus. Das Cumulus Fenster „schrumpft“ jetzt zu einer Palette, die über Ihren anderen geöffneten Anwendungen schwebt. Sie können die Palette verschieben und so anordnen, wie es Ihnen am besten passt. Um zurück in den Cumulus Standardmodus zu wechseln, deaktivieren Sie den Palettenmodus im Menü Ansicht. Alternativ können Sie den Palettenmodus über die Tastenkombination Strg + Umschalt + P aktivieren bzw. deaktivieren. .

Hinweis: Der Palettenmodus ist als Ansicht in den Datensatz-Ansichten-Sets enthalten und kann so für jedes Datensatz-Ansichten-Set individuell eingerichtet werden (z. B. optische Erscheinung, Anzeige bestimmter Datensatzfelder etc.). Weitere Informationen hierzu finden Sie im Cumulus Benutzerhandbuch.

Im Cumulus Palettenmodus können Sie Bilder für Ihr InDesign-Layout aussuchen und sie per Drag & Drop direkt in das Layout ziehen. Wenn Sie ein Asset auf einen Bildrahmen ziehen, ordnet InDesign das Bild innerhalb des Rahmens an. Wenn Sie ein Asset nicht auf einen Rahmen sondern an eine andere Stelle ziehen, erstellt InDesign einen neuen Rahmen und ordnet das Asset darin an.

Das aktivierte Fenster ist die Cumulus Client Software im Palettenmodus. In diesem Modus „schwebt“ die Anwendung über der InDesign-Anwendung und bleibt während der gesamten Zeit, die Sie in InDesign arbeiten, sichtbar und aktiviert. Sie können so bequem Bilder aussuchen und per Drag & Drop direkt an die richtige Stelle ziehen.

Cumulus kennt sich aus mit InDesign-Dateien

Wenn Sie ein Layout fertiggestellt haben, katalogisieren Sie es in Cumulus wie jedes andere Dokument − per Drag & Drop oder über das Menü Datei − ganz wie Sie wollen. Beim Katalogisieren einer InDesign-Datei „durchleuchtet“ Cumulus die Datei, um so viele Informationen wie möglich auszulesen.

Neben Standard-Metadaten wie XMP und den typischen Dateisystem-Metadaten
kann Cumulus aus InDesign auch diverse InDesign-spezifische Metadaten auslesen
− ein großer Vorteil für Ihren gesamten InDesign-Workflow.

Hier eine Auswahl der Metadaten, die Cumulus aus InDesign-Dokumenten auslesen kann (und nach denen anschließend in Cumulus gesucht werden kann):

  1. Dokument-Text – Der gesamte Text Ihrer Layouts (oder ein Teil davon) kann ausgelesen und als Metadaten gespeichert werden, nach denen Sie suchen können. Jedes Layout lässt sich so anhand weniger gezielter Schlagwörter wiederfinden! Sie brauchen sich nicht mehr das Projekt, den Kunden oder sogar das Produktionsdatum merken. Beispiel: Sie wollen alle Layouts finden, die einen alten Produktnamen enthalten? Kein Problem!
  2. Anzahl der Ebenen – Cumulus behält immer die Übersicht über die Anzahl der in einem Layout enthaltenen Ebenen, auch wenn Sie ein Layout auschecken, um Schichten hinzuzufügen oder zu löschen.
  3. Seitenanzahl – Genauso können Sie jederzeit sehen, wie viele Seiten ein InDesign-Layout enthält, ohne dass Sie die Datei in InDesign öffnen müssen.
  4. Zugehörige Assets – Cumulus behält auch den Überblick über alle katalogisierten Bilder, die in einem Layout referenziert werden. Sie können auf einen Blick sehen, welche Bilder in einem Layout verwendet werden. (Mehr dazu weiter unten.).
  5. Schriftnamen – Jeder, der Dokumente veröffentlicht, weiß, dass Schriftenverwaltung eine nicht zu unterschätzende Aufgabe ist. Cumulus übernimmt diese Aufgabe professionell und gewissenhaft: Für jedes Ihrer InDesign-Dokumente behält die Software den Überblick über darin verwendeten Schriften. Die Informationen stehen so jedem zur Verfügung, der an der Produktion beteiligt ist, auch ohne direkten Zugriff auf das Layout oder auf InDesign. So können Sie immer sichergehen, dass die von Ihnen beauftragte Druckerei tatsächlich alle benötigten Schriften hat, wenn Sie den Auftrag rausgeben.

Cumulus liest all diese Informationen automatisch aus, wenn ein Layout katalogisiert oder, nachdem es ausgecheckt und bearbeitet wurde, aktualisiert wird.

Asset-Beziehungen und InDesign

Die Verwaltung von Asset-Beziehungen ist eine der mächtigsten Funktionen von Cumulus. Cumulus weiß, welche Bilder in welchem Layout verwendet werden, welche Präsentationen welches Bild enthalten und so weiter. Bei InDesign-Dateien unterstützt Cumulus diese Asset-Beziehungen folgendermaßen:

Asset-Datensätze für einzelne Seiten

Cumulus kann für jede Seite eines Layouts einen separaten Asset-Datensatz erstellen. Dies hat den Vorteil, dass Sie für jede Seite eigene Metadaten eingeben können und so schneller und zielgenauer wiederfinden, was Sie suchen. Wenn Sie Cumulus auch zur Verwaltung von Projekten nutzen, können Sie projektspezifische Metadaten wie Produktionsstatus oder Abgabetermin für jede einzelne Seite festlegen und Ihr Projekt Management dadurch noch genauer und effizienter gestalten. Wenn Sie ein Layout auschecken und bearbeiten, erstellt Cumulus problemlos neue Datensätze für neu hinzugekommene Seiten oder löscht Datensätze von Seiten, die gelöscht wurden.

Die Verwendung von Assets nachverfolgen

Cumulus merkt sich, welche katalogisierten Bilder in welchen Layouts verwendet werden. Über diese Asset-Beziehungen lassen sich Assets ganz einfach wiederfinden. Sie wollen wissen, wie? Einfach ein oder mehrere Assets im Kollektionsfenster auswählen und schon werden automatisch alle Assets angezeigt, die zu diesen Assets in Beziehung stehen. Nützlich ist dies, wenn Sie zum Beispiel über ein bestimmtes Layout zu den darin verwendeten Bildern gelangen wollen, oder wenn Sie anhand eines bestimmten Bildes alle Layouts finden wollen, die dieses Bild enthalten.

Hinweis: Diese Funktion steht auch für alle anderen Dateiformate zur Verfügung. Aufgrund der häufigen Verwendung verknüpfter oder eingebetteter Elemente in InDesign-Layouts ist sie für dieses Format jedoch besonders praktisch.

Und das Beste: Cumulus verwaltet all diese Asset-Beziehungen automatisch. Wenn Sie in Ihren Layouts Bilder referenzieren, die bereits katalogisiert sind, verknüpft Cumulus diese Bilder automatisch mit den Layouts. Einige Cumulus Server katalogisieren sogar automatisch alle Bilder, die Sie in Ihren Layouts verwenden! Eine Funktion, mit der sich viel Zeit sparen lässt! Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie erstellen ein neues Layout mit unzähligen neuen Bildern, die noch nicht in Cumulus katalogisiert sind. Sie katalogisieren einzig und allein das fertige Layout und Cumulus katalogisiert automatisch in einem einzigen Schritt alle darin enthaltenen neuen Bilder und verknüpft sie mit dem Layout!

Für die Anzeige von Asset-Beziehungen bietet Cumulus „Split View“ (eine geteilte Ansicht). Die obige Abbildung zeigt drei Kollektionsfenster. In dem ersten Fenster wurde eine Layout-Datei markiert und im Unterbereich des Fensters werden die einzelnen Seiten dieses Layouts angezeigt. Das Kollektionsfenster daneben zeigt das Layout und im Unterbereich die darin referenzierten Bilder. Im dritten Kollektionsfenster wurde im Oberbereich ein einzelnes Bild ausgewählt und in Unterbereich werden alle Layouts angezeigt, in denen das Bild verwendet wird – in diesem Fall nur ein einziges. Gelb und grün hervorgehoben sind die Widgets, über die sich die geteilte Ansicht aktivieren bzw. deaktivieren lässt bzw. über die unterschiedliche Asset-Beziehungsarten ausgewählt werden können.

Automatische InDesign-Kategorien

Wenn Sie InDesign-Layouts katalogisieren, erstellt Cumulus automatisch für jedes Layout eine neue Kategorie. So können Sie schnell und einfach auf all Ihre Layouts zugreifen.

Die automatisch erstellte „InDesign“-Kategoriestruktur enthält für jedes Layout eine Unterkategorie. Die Asset-Datensätze für die einzelnen Seiten des Layouts sind sowohl der jeweiligen Unterkategorie als auch der Oberkategorie zugewiesen.
Hinweis: Das automatische Erstellen von Kategorien ist deaktivierbar. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Cumulus Administrationshandbuch unter „Feldverknüpfungen“.

InDesign in der Voransicht

In Cumulus können Sie InDesign-Dateien in einer hochaufgelösten mehrseitigen Voransicht betrachten − auch wenn InDesign nicht auf Ihrem Rechner installiert ist! Auf diese Weise können sich zum Beispiel Manager mit Cumulus verbinden, um den Verlauf bestimmter Projekte zu verfolgen, ohne dass sie sich mit InDesign auskennen müssen. Die Cumulus Benutzeroberfläche bietet einfache Widgets, mit denen mehrere Seiten durchblättert, vergrößert oder verkleinert werden können.

Über die hochaufgelösten InDesign-Voransichten kann jeder Cumulus-Benutzer Layouts betrachten, ohne sie in InDesign zu öffnen und ohne dass InDesign installiert sein muss. Markiert sind die Tools zum Durchblättern mehrerer Seiten und zum Vergrößern bzw. Verkleinern der Ansicht.

Wie ist das alles möglich?

Die hier beschriebene „Zusammenarbeit“ zwischen Cumulus und InDesign wird durch ein bestimmtes InDesign-Plug-In ermöglicht, das mit allen Canto Cumulus Editionen geliefert wird. Kopieren Sie das Plug-In einfach in den Plug-In-Ordner Ihrer InDesign-Installation, und schon ist die Zusammenarbeit zwischen den beiden mächtigen Programmen aktiviert! Weitere Informationen zur Installation und zur Nutzung von InDesign und Cumulus finden Sie im Canto Cumulus Benutzerhandbuch im Abschnitt über InDesign.

Sie möchten Cumulus auch zur Schriftenverwaltung für die in Ihren InDesign- (und Illustrator-) Dokumenten verwendeten Schriften einsetzen?
TypeTrax von Canto Partner Moksa ist eine Software für professionelles Font Management mit Cumulus: Beim Katalogisieren von InDesign- oder Illustrator-Dateien liest Cumulus die enthaltenen Font-Informationen aus und verknüpft sie mit den jeweiligen Dokumenten. So können Sie über die katalogisierten Schriften die Dokumente finden, in denen diese verwendet werden. Oder Sie können benötigte Schriften finden, indem Sie einfach das Dokument markieren, in dem sie verwendet werden! TypeTrax bietet außerdem eine Preflight-Kontrolle, mit der jeder in Ihrem Team überprüfen kann, ob eine Datei ausgabebereit ist.

Weitere Informationen: http://www.typetrax.com

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